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AUSTRALIEN

Goodbye Australia ...

... and thank you for everything!

Nachdem uns das Perther Paar  (absolut liebenswuerdige Menschen mit einem Herz aus Gold und einem verwoehnten Schosshuendchen das alles darf) abgeholt hat, hat es uns nicht nur angeboten die Nacht bei ihnen zu verbringen, sondern luden uns auch auf eine 5-tages Trucktour ein. Natuerlich sagen wir dazu nicht nein. Denn neben einem Abenteuer bedeutete das fuer uns auch einiges an Geld zu sparen, da wir in dieser Zeit nur fuer unsere Verpflegung sorgen mussten. Doch selbst da wurde sehr oft fuer uns mitgesorgt.                                  Wir fuhren mit einem riesigen Truck den die Austraier "Roadtrain" nennen (53,5 m lang, 110 Tonnen schwer, 600 PS ) von Perth ueber Port Hedland an Broom vorbei nach Kunnunurra und zurueck. 6500 km haben wir insgesamt zurueckgelegt und somit auch einiges vom Westen Australiens gesehen. 40 Stunden non-stop bis nach Kunnunurra. Essen, schlafen und Fahrertausch fand alles waehrend der Fahrt statt. Gestoppt wurde nur fuer dringende Buschtoiletten. Im Hintern des Trucks befinden sich zwei Betten und es ist sehr komfortabel eingerichtet - sogar mit roten Samtpolstern. Man wird sanft in den Schlaf geruettelt.  In Kunnunurra verbrachten wir die Nacht ohne Geruettel und Geschuettel in dem Kuehlwagen. Warum Kuehlwagen? Sie boten uns an mit ihnen im Truck zu schlafen oder uns zwei "Matratzen" in den Anhaenger zu legen. Um ihnen nach 40 Stunden mal wieder Privatsphaere zu goennen haben wir uns fuer den Anhaenger entschieden. Leider wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass es der Kuehlwagen war. Als es Zeit fuers Bett war teilte uns unser Gastgeber mit, dass er SOGAR die Kuehlanlage im Kuehlwagen abgestellt habe und es bald waermer werden sollte. Dies war aber nicht der Fall. Somit verbrachten wir eine KUEHLE Nacht auf einer KUEHLEN Matratze eng aneinander geskuschelt im KUEHLWAGEN. Wieder eine Erfahrung von vielen die wir hier in Australien hatten und nicht missen wollten - egal ob gut oder schlecht. Nach diesem Abenteuer verbrachten wir noch zwei Naechte bei der Familie bevor sie wieder auf Tour und wir zurueck nach Perth-City gingen. Sie boten uns zwar an diese Tage allein in ihrem Haus zu wohnen doch wir wollten die letzten Tage in Australien noch einmal als richtige Backpacker erleben. So zogen wir in das absolut assigste Hostel das wir je hatten. Das schreiben wir zwar immer, aber dieses war auf unserem Hostel-Ranking ganz unten. Wir und vielleicht zwei andere in diesem Hostel waren wohl die einzigsten die nicht "auf Pille" waren. Das Hostel selbst sah aus wie eine Scheune, die Kueche war absolut wiederlich,... einfach eine Absteige.                                            Unseren allerletzten Abend verbrachten wir noch einmal bei der Familie da es ihnen sehr wichtig war und sie uns am naechsten Tag zum Flughafen bringen wollten. Von wegen letzte Nacht ... Auf dem Weg zum Flughafen bekamen wir einen Anruf von der Airline, dass unser Flug Verspaetung hat und wir somit unseren Anschlussflug von Melbourne nach Neuseeland verpassen. Dies wuerde bedeuten, dass wir erst am naechsten Tag nach Neuseeland fliegen koennten und somit unsere bereits gebuchte und bezahlte Tour in Neuseeland verpassen wuerden. SCHOCK! 400$ im Arsch. Waere doch gelacht wenn am Ende  noch eine richtige Scheisse passiert. Zum Glueck aber nicht. Wir konnten unsere Tour in Neuseeland auf den naechsten Tag verschieben und die Nacht verbrachten wir in Melbourne im CROWN PLAZA, einem 4.5 * Hotel - sponsored by Quantas. Eigentlich wollten wir ja als richtige Backpacker abschliessen, doch gegen eine solch luxurioese Nacht hatten wir natuerlich nichts. So schliefen wir nach sechs Monaten endlich mal wieder in einem richtig guten Bett und schlugen uns am naechsten Morgen beim tollsten Fruehstuecks-Buffet den Magen voll. Danach gings los zum Flughafen was endgueltig bedeutete, dass unsere sechsmonatige Reise in Australien zu Ende ist.

Eine unvergessliche Zeit.

Danke an die Fachhochschulen die uns letztes Jahr nicht haben wollten - somit haben sie uns naemlich indirekt diese Reise ermoeglicht.   

Es gab Hoehen und Tiefen - doch selbst die Tiefen waren eine Erfahrung und Bereicherung. Fruitpicken in Bundaberg war eine besondere Erfahrung: Selbst als uns alles weh tat,wir wirklich Schmerzen hatten und das Heimweh so present war kaempften wir uns durch da wir wussten wofuer wir es taten: Naemlich fuer unsere einmalige geile Zeit in Australien.

Wir moechten uns bei all den Menschen bedanken die wir in dieser Zeit kennengelernt haben, da sie dazu beigetragen haben, dass diese Zeit besonders und unvergesslich ist. Ein ganz herzliches Dankeschoen gilt vor allem den Menschen welche uns geholfen haben und fuer uns da waren: Frank und Hanni aus Melbourne, ein Australier in Byron bay, Tony aus Town 1770, Jacke der Filmtechniker aus Bowen, Karen und Berry aus Perth, ...

Diese Reise hat uns sehr gepraegt. Viel Faszinierendes, Aufregendes, Fremdes, Neues,... Wir haben gelernt die Dinge zu schaetzen, die zu Hause selbstverstaendlich sind ( z.B. frische, saubere Klamotten, Brot, ein eigenes Schlafzimmer, ein voller Kuehlschrank, duschen ohne Flip-Flops, Mamas gutes Essen,...)

Das groesste Dankeschoen gilt aber unseren Mamas, die uns geholfen haben einige Dinge zu Hause fuer uns zu regeln (z. B. die FH-Bewerbungen). Es tut so gut zu wissen, dass jemand da ist auf den man sich verlassen kann... Vielen Dank.

Die letzten sechs Monate sind ein besonderer Abschnitt in unserem Leben. Wir haben ihn genossen und werden ihn nie vergessen. Genauso wie wir auch unser zu Hause nie vergessen haben. Wir freuen uns schon darauf bald zu Hause ANZUKOMMEN - und auf euch. 

Doch erst werden noch Neuseeland und die USA gerockt. Ein allerletztes Mal aus downunder:

see ya later.

alligator.

Wusstet ihr dass...

... ein Truck-Fahrer fuer eine 5-Tagestour ein deutsches Monatsgehalt bekommt.

... hier Papageien, Kakadus und Flughunde herumfliegen wie bei uns Spatzten und Amseln

... so viele von Uebersee zum studieren kommen dass die Australier selbst kaum Studienplaetze haben

... die Soaps hier noch tausend mal schlechter sind als in Deutschland

...das Klopapier meist 0.5-lagig ist

... man hier beim Essen nie nachgeschoepft bekommt oder gar gefragt wird ob es denn genug sei

... die Asiaten auf billige Weise an die AUstralier ranmachen um die Staatsbuergerschaft/Aufenethaltsgenehmigung zu bekommen

... sich junge Australier schon mit 20 die eigene WOhnung oder ein eigenes Apartment kaufen

... jede ALtersklasse im Mc DOnald sitzt (von Baby bis Grossmutter)

... jeder zweite Australier absolut geile blaue Augen hat

... vierle Maedels schon mit 20 schwanger werden und smoit keine Uasbildung haben/ brauchen

... vielew Australier nach Deutschland kommen um auf das Oktoberfest zu gehen

...egal ob Auto, Truck oder Bus der MOtor laufen gelassen wird waehrend man "kur" etwas besorgt (10-20 min)

...

 

...

13.8.07 01:20


Goodgbye Ostkueste - Hello Red Centre

Wie versprochen folgt nun die ausfuehrliche Version...

Drei Wochen haben wir insgesamt in Airlie Beach verbracht. Und das obwohl wir fast nur Regen hatten. Wir hatten mal wieder "Glueck" und haben den kaeltesten und regnerischsten Winter seit 1968 erwischt. Perfekt. Aber wir hatten auch so unseren Spass. Im letzten Bericht haben wir euch bereits erzaehlt, dass wir fuer drei Stunden am Tag fuer freie Unterkunft und Essen gearbeitet haben. Nach einer Weile haben wir dann auch erfahren, dass es fuer unseren Promo-Job in allen Clubs freien Eintritt und die Gaetraenke zum halben Preis gibt. Tja. Muessen wir da noch erwaehnen welche Folgen das fuer uns hatte? Jaja...an so manche feucht-froehlichen Naechte erinnern wir uns da (mehr oder weniger) ). Wegen dem Scheisswetter war aber auch nichts anderes zu tun ausser schlafen, essen, duschen, arbeiten, (schick machen) ) ausgehen,... es war eine super Zeit - dadurch dass wir mal wieder fuer laenger richtig angekommen sind und viele Leute kennengelernt haben. Selbst die Securitys sind zu unseren Freunden geworden und haben so manches Tanzbein mit uns geschwungen. Wer uns naeher kennt weiss, dass wir manchmal in unserem Job ZU engagiert sind. Zu unseren Aufgaben gehoerte auch die Teilnehmer fuer Clubspiele zu suchen. Als eines Abends der Job unserer Managerin auf dem Spiel stand (der Oberboss war im Club), da sich die Teilnehmerinnen fuer das Clubspiel in Luft aufgeloest hatten und sie noch dringend zwei Maedels brauchte ..... fragt uns nicht warum ..... wir wollten schon immer mal nach 2 tequila, 3 Wodka-Lemon und einem Sekt ein nasses, weisses T-Shirt tragen. Und da wir dadurch auch noch 400$ gewonnen haben ...... besser kanns doch fast nicht laufen.      Hey EGAL! Wir sind doch in Australien!

So. Weiter ging es nach Bowen. Dort war zu dem Zeitpunkt das Filmset zu dem Film "AUSTRALIA" mit Nicole Kidman, der allerdings erst Ende 2008 erscheint. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Da wir normalerweise die Unterkunft erst vor Ort buchen, sind wir in Bowen richtig reingefallen. Alles ausgebucht. Hostel, Motel, Hotel, Caravan-Park... alles! Wir haben uns schon mit einer Nacht unter dem Sternenhimmel bei 5 Grad abgefunden. Ein Beispiel zur deutschen Mentalitaet: Wir haben zwei deutsche Backpacker kennengelernt die die gleiche Situation hatten wie wir, nun aber eine Wohnung in Bowen haben. Meint ihr sie haben uns einen Schlafplatz auf ihrem Boden angeboten? Am Arsch! Sie sagten nur "Viel Glueck heute Nacht!" Doch wir Traepfelen hatten wieder Glueck. Ausgerechnet den Soundtechniker des Filmes haben wir kennengelernt und dieser hat uns auch einen Schlafplatz in seinem Motel-Zimmer angeboten. Tja. Nicole Kidman haben wir leider nicht getroffen, dafuer haben wir aber die Privat-Nummer des Soundtechnikers (Interesse?). Man kann ja nicht alles haben!                                                                                 Keine Sorge, wir trauen nicht jedem - denn wir hatten auch ein sehr suspektes Angebot von zwei sehr suspekten Maennern. Diese brachten angeblich das Auto eines bekannten Schauspielers des Filmes nach Bowen und boten uns an fuer ein Steak und ein Bier in diesem Auto zu uebernachten. Zwei geile 40jaehrige Saecke. Wie ihr seht - wir sind noch immer misstrauisch!                                                                   Nach einer Nacht auf dem Teppich-Boden ging es dann weiter nach Townsville. Townsville ist eine der schoensten Staedte die wir bis jetzt gesehen haben. Ein Freund, den wir in Airlie Beach kennegelernt hatten, machte mit uns eine private Stadtfuehrung.                                Rechtzeitig zum Wochenende ging es dann auf Magnetic Island zur Fullmoon-Party. Eine Party direkt am Strand auf einer Terasse unter dem Sternenhimmel. In ganz Australien wird Werbung fuer diese monatliche Party gemacht. Dadurch hatten wir etwas mehr erwartet. Die Musik war nicht jedem sein Geschmack und die riesen Massen blieben aus. Dennoch war es schoen. Mal etwas anderes. Drei tage verbrachten wir auf der Insel in denen wir die schoenen Buchten und Landschaften genossen haben.                                                                        Und schon wartete unser letzter Stop an der Ostkueste auf uns. Vier Tage blieben uns noch fuer Cairns. Zeit und Geld fuer Cape Tribulation (was eigentlich geplant war) hatten wir leider nicht mehr. Stattdessen arbeiteten wir noch einmal fuer freie Unterkunft und Essen. Cairns ist eine echt schoene Stadt und wir haetten gerne noch mehr Zeit dort verbracht. Aber das Zentrum rief!                                               Zuerst ging es mit einer dreitaegigen Outbacktour nach Alice Springs. 10 - 12 Stunden sassen wir taeglich im Bus und es gab nur alle zwei Stunden Busch-toiletten. Den ganzen Tag durch das NICHTS fahren wird auf die Dauer langweilig. Unser Tourguide hat uns daher mit australischen Filmern, Musik und Geschichten unterhalten. Eine Nacht verbrachten wir in einem kleinen Dorf im Nichts in einem Pub. Dort wurden sogar die Aboriginies gebeten sich zu benehmen da Gaeste kommen. Die zweite Nacht schliefen wir auf einer Farm. Endlich in Alice Springs angekommen warteten auf uns zwei Tage bis zur Naechsten Outbacktour. Wir haben an einer kostenlosen Didgeridoo-lesson teilgenommen (macht richtig Spass und wir sind garnicht so untalentiert ) und die "School of the air" besucht. Dies ist eine Schule die Kinder, welche im Outback leben (hunderte km von der naechsten Stadt entfernt) ueber Funk und Computer unterrichtet. Im Alter von 14 Jahren koennen sie dann waehlen in welche naechtgroessere Stadt sie aufs Internat moechten. Bis dahin haben sie keine ausserfamiliaeren Kontakte. Unglabulich!                                                                  Auf der naechsten 3.5taegigen outbacktour haben wir drei Naechte mit 50 Kleiderschichten bei Minusgraden unter dem Sternenhimmel verbracht. Geschlafen haben wir in einem Swag, das so etwas wie ein Bett fuers Outback ist. Die im Gegensatz zur Nacht recht warmen Tage verbrachten wir mit den Highlights des Roten Zentrums. Wir bestiegen den Kings Canyon, wanderten durch Kata Tjuta und umwanderten die heilige Staette der Aboriginies - den Uluru. Das war REAL Australia! Den Sternenhimmel den wir hier sehen konnten ist unvergesslich, sowie die Sonnenauf- und untergaenge einfach traumhaft sind. Nachdem wir zwei Naechte in Yulara (ein Touristenoertchen mit Blick auf Uluru) im teuersten Hostel das wir je hatten verbrachten, sind wir nun in Perth angekommen. Nochmal zum Schluss in das biligste und assigste Hostel eingecheckt. Erinnert ihr euch aber noch an das das Ehepaar welches wir in Noosa kennengelernt hatten? Heute treffen wir uns mit ihnen zum Lunch und ab morgen koennen wir sogar bei ihnen wohnen. Auch wenn wir schon so oft solche Gastfreundschaft geniessen konnten sind wir noch immer sehr dankbar dafuer!

Ach Leute...nur noch zwei Wochen in Australien. Wir spielen jetzt schon mit dem Gedanken uns gnadenlos zu betrinken, damit wir den Flug von Perth verpassen... Wir hatten echt ne geile Zeit hier, aber Neuseeland und die USA wollen wir doch auch noch sehen und ausserdem ... vermissen wir euch doch schon alle. Bevor es jetzt zu arg wird sagen wir zum vorletzten Mal aus Australien:

see ya later.

alligator.

 

Wusstet ihr dass...

...die Flagge der Aboriginies die gleiche Farben hat wie unsere deutsche Flagge?

... die Aboriginies ein grosses Problem mit Alkohol haben und daher die Bottle-Shops im Zentrum ihnen nur zu bestimmten Zeiten oder gar nicht Alkohol verkaufen duerfen?

... die Schueler hier grausame Schuluniformen tragen muessen?

... Australien unter Wassermangel leidet aber in jedem Hostel die Wasserhaehne tropfen oder sogar unnoetig laufen?

18.7.07 07:02


...nach der Ostkueste ab in die Wueste

Hey Leute!

Haben gerade unsere letzten Tage an der Ostkueste genossen (Cairns). Morgen geht es fuer 10 Tage ins Outback zum roten Zentrum. Somit werden wir uns erst danach wieder melden um euch Details zu berichten. Dann werden wir euch auch mehr von unseren letzten Tagen an der OStkueste berichten. Denn in den letzten Tagen hatten wir keine Zeit euch einen ausfuehrlichen Bericht zu verfassen.

Keine Sorge - wir bringen euch auf jeden Fall noch auf den neusten Stand.

Jetzt packen, ein letztes Mal in das Nachtleben der Ostkueste stuerzen und morgen frueh um 6 dann ab in die Wueste.

 

see ya later.

alligator.

6.7.07 11:15


Nach harter Arbeit gehts jetzt endlich wieder weiter... Sorry fuer die lange Abwesenheit

Etwa drei Wochen haben wir nahezu durchgehend (1 Tag frei) etwa 10h taeglich mit arbeiten verbracht. Cherry-Tomaten haben wir geerntet, Kartoffelsaetzlinge gesetzt, Suesskartoffelstauden gestutzt, Chillis sortiert... Aber die meiste Zeit waren wir in einer "Tomato-Shed", in welcher wir den ganzen Tag die gruenen Stengel von den Tomaten abgezupft, Tomaten verpackt oder sortiert haben. In dieser Zeit hat uns das erste Mal so richtig das Heimweh eingeholt. Die Finger schmerzten, der Ruecken tat weh,... Wir haben auch das erste Mal gespuert, was es heisst, ein Auslaender zu sein. Die Einheimischen genossen es uns herumzukommandieren. Unterhalten durfte sich naemlich jeder ausser Backpacker -  und schon gar nicht auf Deutsch. Es war einfach alles SCH...! Bis auf die Atmosphaere im Hostel (teuer &assi). Jeden Abend, wenn man vom Arbeiten heim kam wurde man gefragt : "Wie war dein Tag?" Es war eine familiaere Atmosphaere, jeder konnte mit jedem mitfuehlen.                                                                                       Aber scheiss drauf! Das ist vorbei und wir haben mittlerweile auch schon wieder tolles zu berichten.

Nach Bundbaberg ging es wueder zurueck nach Hervey Bay und von dort aus auf Fraser Island, der groessten Sandinsel der Welt! Mit einer Gruppe von 10 Leuten haben wir die Insel mit einem Landcruiser auf eigene Faust erkundet. Gefahren wird auf dem Strand oder etwas abenteuerreicher durch das Inselinnere. Seen und Straende waren einfach traumhaft, sogar Delphine und Wahle konnten wir im offenen Meer beobachten. Nur das Wetter war leider nicht so toll. Es hat jede Nacht geregnet und da wir zelten mussten war das einfach unpassend. Das Zelt war naemlich von so guter Qualitaet, dass am naechsten Morgen alles nass war. Trotzdem war es echt schoen!

Danach ging es nach Town 1770. Erster Schock: Der Bus wirft uns 20km entfernt von 1770 mitten im Busch raus. Unverschaemtheit, dass man das im vorraus nicht mittgeteilt bekommt. Denn zusaetzlich zum Busticket muss man noch 15 $ fuer den Abholdienst nach 1770 direkt zahlen.                                                                                     So... Da wir mitten in der Nacht angekommen sind, planten wir wie immer die Nacht irgendwo zu verbringen, da wir eh nur einen Tag dort bleiben wollten. Als wir dem Abholdienst sagten, dass wir kein Hostel brauchen sondern die Nacht irgendwo in der Stadt verbringen, konnte er es mit seinem Gewissen nicht vereinbaren und bot uns "All-Inclusive-Wohnen" fuer Geschirr-spuelen an. Da waren wir doch gleich dabei! Gluecklicherweise hatte er sogar den naechsten tag frei und unternahm mit uns eine kleine Sight-seeing-tour.  Town 1770 ist der Geburtstort von Queensland - ein kleines Oertchen mit traumhaftem Blick aufs Meer, in welchem ein Bauplatz in Gartengroesse mehrere Millionen$ kostet. Eigentlich wollten wir an diesem Abend ja schon wieder weiter, doch Tony, unser 41-jaehriger-ich-waere-gerne-27-Gastgeber mit Lifestyle-ich-lebe-einfach-vor-mich-hin-Leben-in-welchem-auch-so-mancher-Joint-nicht-fehlen-darf hatte eine Aussie-BBQ-Party fuer die naechste Nacht in Planung. Da er von unseren Geschirrspuel- und Kuechensauberkeitskuensten so begeistert war bot er uns an zwei weitere Naechte bei ihm zu bleiben um ihm bei dem Aussie-BBQ zu helfen. Wir haben Salate und die Dekoration gemacht und am naechsten Tag wieder aufgeraeumt.                                                  Hey, keine Panik! Tony ist zwar ein Freak, aber herzensgut! Er hat sich echt sehr um uns gekuemmert und wir haben fuer diese Zeit kein Geld gebraucht. Schweren Herzens mussten wir uns dann nach 4 tagen voneinander verabschieden um weiter nach Rockhampton zu gehen. Da es dort nicht viel zu sehen gibt haben wir dafuer auch nur einen Tag eingeplant. Am fruehen Morgen im Mc Donald kamen wir mit einem alten Mann ins Gespraech, welcher uns nach kurzer Zeit anbot, Rockhampton und Umgebung zu zeigen. Nach dem Botanic Garden fuhren wir zu einer alten Goldmine welche geschlossen ist aber bald wieder geoeffnet werden soll, da noch immer Gold abzubauen ist. Dazu hat er uns alte Geschichten erzaehlt. Es war echt toll und wir haben es sehr geschaetzt. Nur schien er mehr Spass daran zu haben als wir, da wir mittlerweile 30h non-stop wach waren. Nach diesem Nachmittag hiess es dann wieder warten bis nachts um 3 der Bus weiter nach Airlie Beach geht, wo die Whitsundays auf uns warteten. 

Mit einem Party-Boot mit 50 Leuten an Bord starteten wir unsere Segeltour fuer drei Tage und zwei Naechte. Die Whitsundays bei strahlendem Sonnenschein zu umsegeln, an dessen Traumstraenden zu liegen und im tuerkisfarbenen Meer zu schwimmen war einfach traumhaft, unbeschreinlich schoen. Wer nicht da war, kann es sich nur schwer vorstellen. Es ist bisher das absolute Highlight auf unserer Australienreise. Ein weitere Hoehepunkt war das schnorcheln im Great-Barrier-Reef. Korallen und Fische in unterschiedlichsten Formen, Farben und Groessen. Fische die man von "Findet Nemo" kennt hautnah erlebt. Voller Wehmut verliessen wir das Boot, da wir zu gerne noch einige Tage darauf verbracht haetten.

Aber Airlie Beach ist auch okay So mancher Club erinnert hier an Mallorcas "Bierkoenig" oder "Megapark". Damit wir die Zeit so guenstig wie moeglich verbringen koennen haben wir uns einen Promotion-job in einem Club geangelt. Drei stunden Flyer verteilen oder im Club aushelfen fuer freie Unterkunft und eine Mahlzeit. Ist doch gleich viel besser als Zimmmer putzen und Betten beziehen in Hervey Bay.

Es ist viel passiert in den letzten Wochen und wir stellen wieder einmal fest, dass die Zeit wie im Flug vergeht. In 6 Wochen sind wir schon in Neuseeland, in 7 Wochen in den USA und in 2,5 Monaten schon wieder zu Hause. Unglaublich!

Jetzt seid ihr vorerst wieder auf dem neuseten Stand.

Naechster Stop: Bowen**Townsville**Magnetic Island**Cairns** ...

See you later

Alligator!

For a while

crocodile!

P.S.: Ein herzliches Dankeschoen an unsere fleissigen Gaestebucheintraege-Schreiber. Wir freuen uns immer sehr, von euch zu hoeren.

 

Wusstet ihr, dass ...

... man in Australien bis zu zwei Jahre auf einen Zahnarzttermin warten muss und daher viele Australier so schlechte Zaehne haben ?

... Australier am Zahltag gleich 200$ fuer Alkohol beiseite legen?

... die Aboriginies komplett vom Staat finanziert werden und nie arbeiten muessen?

... wir schon drei deutsche Maedels kennengelernt haben, die wie wir mit dem Backpack gestartet sind aber der Liebe wegen hier geblieben sind?

... das Fleisch beim BBQ immer zu durch ist (SCHWARZ!) ?

... australisches Brot auch wenn es so aussieht und so genannt wird eigentlich immer Toast ist?

... viele Clubs mit Teppich ausgelegt werden und dadurch eklig stinken, auch wenn die Location und der Club echt gut ist ?

... in allen Lokalitaeten das Rauchen verboten ist und es extra Smoke-Areas gibt?

...man fuer gekuehlte Getraenke 2$ mehr zahlen muss?

... Australier eine gewisse Menge an Wasser frei zur Verfuegung haben und erst Wasser zahlen muessen, wenn sie diese Menge ueberschreiten?

14.6.07 09:52


Auf dem Weg weiter Richtung Norden

Hi, na alles fit? Klar,bei uns doch immer.

Okey, naja...nur fast. Denn am Montag geht es wieder auf zum Arbeiten nach Bundaberg. Welche Arbeit uns dort genau erwartet wissen wir noch nicht. Dieses mal soll es aber Gemuese sein, welches geerntet oder verpackt werden moechte. Drueckt uns die Daumen, dass wir verpacken duerfen. Wenn wir doch ernten muessen,hoffen wir, dass wir wenigstens per Stunde und nicht per geernteter Eimer bezahlt werden (denn da einen guten Tageslohn zu bekommen ist schwer).Aber beschweren brauchen wir uns nicht, da wir unsextra fuer die Ernteearbeit entschieden haben. Haetten wir naemlich einen Job in der Grossstadt, wuerden wir wieder unbewusst zu viel Geld ausgeben. So sitzen wir in einem kleinen Ort indem nichts los ist und wir das Geld nur fuers Essen brauchen. Sollten wir es schaffen unserem bisherigen Essensstandard treu zu bleiben (2-Min-Terrine, Toast,...) duerften wir sogar einiges sparen. Denn allein das Arbeitshostel kostet unverschaemterweise einen a.... voll Geld.

Jetzt erstmal STOP: So weit sind wir naemlich noch gar nicht. Denn nach unserem letzten Bericht gibt es noch von einigen Stationen zu berichten.

Ein paar Tage blieben uns noch in Surfers-Paradise. In dieser Zeit haben wir drei crazy Schweizer kennengelernt. Also... normalerweise heisst es ja immer WIR sind die crazy germans. Aber da haben diejenigen noch nicht diese Schweizer kennengelernt. Die crazy Schweizer sind naemlich immer unter Strom und haben nur Ferz em Kopf. Deshalb waren sie uns auch so sympathisch. Als sie uns fragten ob wir mit ihnen ins Wet 'n Wild (Aqua-Fun-Park) gehen, waren wir natuerlich gleich dabei, denn in Planung war es bei uns sowieso und mit den drei Chaoten war Spiel, Spass und Spannung vorprogrammiert. Es war ein geiler Tag.

Naechster Stop: Brisbane. Haetten wir auch ueberspringen koennen. Brisbane ist aehnlich wie alle Grossstaedte die wir bis jetzt gesehen haben. Grob beschrieben ein Zwischending zwischen Adelaide und Melbourne. Deshalb sind wir auch nach wenigen Tagen weiter nach Noosa.

Noosa ist ein wunderschoener Ort indem (nur?) wohlhabende leben. Unser Hostel lag direkt am Fluss, an dem wir jeden Abend schoene Sonnenuntergaenge geniessen konnten. An einem tag haben wir eine Bootsstour mit BBQ durch die Noosa-Everglades unternommen. Die Landschaft war mal etwas ganz neues im Gegensatz zu dem, was wir die letzte Zeit gesehen haben (nur Straende). Einfach schoen! (und Speicherkarte schon wieder fast voll...) Auf der Bootstour herrschte angenehme Stimmung, da die Haelfte der Mitreisenden schon etwas aelter waren. Wir haben nette Gespraeche gefuehrt sowie Bekanntschaften geschlossen, die uns sogar von nutzen sind. Ein Ehepaar aus Perth hat uns ihre Telefonnummer und Adresse hinterlassen, mit dem Auftrag uns bei ihnen zu melden sobald wir in Perth sind. Yeah! Das heisst: persoenlicher Tour-guide und eventuell kostenlos uebernachten.

Kennt ihr Steve Irwin (Crocodile Hunter) ? Wir waren naemlich in dem durch ihn bekannt gewordenen Australian Zoo. 38 $ haben wir dafuer bezahlt und sind zu dem Entschluss gekommen, dass es gar nicht so toll und  aufregend ist, wie alle sagen. Schade, dass wir Steve Irwin nicht mehr erleben durften, aber seine Spuren hat er dort ueberall hinterlassen (der Zoo profitiert noch immer von seinem Namen). Auch wenn sich die Action im Zoo in Grenzen hielt haben wir sie doch hautnah an Noosas Strand erlebt. Denn da hiess es ploetzlich: "SHARK ALARM!" und in kuerzester Zeit war das Meer Menschenleer. Ein Dank an die Strandaufsicht!

Eigentlich wollten wir direkt von Noosa nach Bundaberg arbeiten, da jedoch alle Hostels ausgebucht waren, haben wir uns fuer einen Zwischenstopp in Hervey Bay entschieden.  Hier war das Glueck mal wieder auf unserer Seite. Denn - jetzt kommts: Nachdem wir mal wieder eine harte Nacht, irgendwo in Hervey Bay, hinter uns hatten (um zu sparen) hatten wir am naechsten morgen das Glueck in Hervey Bays besten Hostel eine Woche fuer freie Unterkunft und Abendessen arbeiten zu koennen. 4h haben wir taeglich geputzt und Betten ueberzogen und hatten somit noch den ganzen Nachmittag fuer uns. Man glaubt gar nicht, wieviel Geld man sparen kann, wenn man die Unterkunft nicht bezahlen muss. Das Abendessen war sooooo gut, dass wir nun am Montag wohlgenaehrt in Bundaberg anfangen koennen zu arbeiten. Heute abend geht unser Bus und wir kommen um 23.30 Uhr in Bundaberg an. Das  heisst es wir wieder eine harte Nacht. Denn wuerdet ihr nachts um halb12 noch ueber 20 $ nur fuers Schlafen bezahlen wenn das geld eh begrenzt ist? Und ausserdem ist eine Nacht unter 'm Sternenhimmel doch fein.  

So. Wir muessen dann auch schon wieder, denn unser Bus geht bald.

See you later.

Alligator.

 

Some facts:

Wusstet ihr, dass ...

... australisches Eis voll teuer aber gar nicht so gut ist?

... die Klimaanlagen in Kaufhaeusern, Bueros,... immer so kalt eingestellt sind, dass man wirklich anfaengt zu frieren? Irgendwie haben sie das mit der Regulation noch nicht so drauf.

... Australien gluecklicherweise die besten Rettungsschwimmer der Welt hat?

... Australien bald zu Asien gehoert und Sydney die Haupsstadt wird? Denn Asiaten gibt es hier unglaublich viele. Man sieht es auch an den vielen asiatischen Geschaeften, die es nicht nur in der "Chinatown" gibt.

... im Backpacker-Ranking die Deutschen und Englaender ganz oben stehen? Gefolgt von Hollaendern, Schweden, Iren,...

12.5.07 09:47


Von Sydney ueber Newcastle zur Gold-Coast

Kaum zu glauben:                                                                         In einer Woche haben wir schon Halbzeit in Australien. Aber wir sind gut dabei und haben auch schon ueber die Haelfte der Ostkueste bereist. Die Zeit hier vergeht so unglaublich schnell, so dass wir aufpassen muessen uns nicht zu vertroedeln. Schliesslich wartet noch vieles auf uns welches wir nicht verpassen moechten.          

Unsere letzten Tage in Sydney vergingen ziemlich schnell. Ostern haben wir dort im deutschen Loewenbraeu verbracht. Wir assen leckeren Haxen mit Spaetzle und Sauerkraut und natuerlich ein spritziges Radler dazu!                                                                                    Ostern ist hier garnicht so praesent. Auf die Frage, wie denn die Australier Ostern feiern, bekamen wir nur die Antwort: "Wir essen Schockoeier und betrinken uns."                                                     Am Ostermontag ging es dann weiter nach Newcastle. Da wir dort um   23 Uhr ankamen dachten wir, wir sparen uns die Uebernachtungskosten und erkunden das Nachtleben bis zum fruehen Morgen. Doch wer konnte wissen, dass Newcastle Montag-Nacht tot ist? Kein Club, keine Bar- NICHTS hatte offen. Nur unser treuer Freund, der Mc Donald's. Dort bekamen wir auch gleich einen Eindruck von Newcastles Jugend: Randale, Essen schmeissen, Schlaegerei,...                                 Puenktlich zur Rezeptionsoeffnung am naechsten Morgen standen dann zwei voellig muede Backpacker vor dem Hostel. Nachdem wir den halben Tag im Bett verbracht hatten, konnten wir unser goldiges Hostel naeher anschauen. Drei niedliche Holzhaeuschen mit Pool und Palmen. Zum relaxen perfekt, so wie der ganze Ort...denn hier geht ueberhaupt nichts. Nicht mal an einem Dienstag-Abend. Sowas haben wir noch nicht erlebt. Egal... Am Mittwoch ging es dann ins Hunter Valley, eines der groessten und bekanntesten Weinanbaugebiete, zum Weintesten. Nichts fuer schwache Gemueter! Denn nach 6 Weinguetern und einigen Glaesern Wein kann man schon mal ins schwanken kommen. Zum Ausgleich gab es dann spaeter auch noch Kaese und Schockolade zum testen. Mhmmmmm.                                                                     Es war echt ein schoener gemuetlicher Tag umgeben von schoener Landschaft und super Wetter. Da Newcastle sonst nichts interessantes mehr zu bieten hatte, zog es uns noch am selben Abend weiter nach Byron Bay zur Gold Coast.

Byron Bay ist ein kleines, huebsches, goldiges Urlaubsoertchen mit tollem weissen Sandstrand. Wie wir euch erzaehlt haben wollten wir ja dort zelten um Geld zu sparen. Um nicht so schwer schleppen zu muessen hatten wir uns ja ein Extra-Ultra-Light-2-Personen-Zelt gekauft. Doch als es dann in seiner vollen Pracht vos uns stand, traf uns der Schlag: Denn nun mussten wir uns entscheiden, wer ins Zelt darf - unser Gepaeck oder wir? Denn beides ging nicht. Wir Helden hatten aber bereits fuer 5 Tage bezahlt. Was nun? Da Byron Bay ein so begehrter Urlaubsort ist, waren fuer diese Nacht alle Hostels ausgebucht. Aber wir hatten Glueck:                                                 1. lernten wir durch Zufall jemanden kennen der uns, nachdem wir ihm von unserer Misere erzaehlt hatten, anbot bei ihm zu uebernachten, da er zwei freie Betten hatte.                                                               2. trafen wir einen deutschen Backpacker der so dringend ein Zelt gesucht hat, wir wir unseres loswerden wollten. Freudig kaufte er es uns sogar fuer den selben Preis ab, fuer den wir es in Deutschland gekauft hatten.                                                                                       und 3. bekamen wir das Geld, das wir fuer die 5 Tage zelten gezahlt hatten, komplett zurueck.                                                            Was will man mehr? Einfach nur noch schlafen!                                Und das konnten wir auch - und zwar in einem grossen Bett in einem Beach-Apartment direkt am Strand.                                                  Frisch ausgeschlafen haben wir dann am naechsten Morgen auch schon ein Hostel fuer die naechste Woche gefunden. Es war zwar etwas teurer aber dafuer echt genial.                                                                 Die Zimmer waren wir Apartments in 2 Ebenen aufgeteilt, mit Bad, Kuehlschrank,... Und wie fast jedes Mal sogar nette Mitbewohner.         Das Zentrum des Hostels  waren Pool, Bar und BBQ-Area wo es jeden Abend ein gutes und guenstiges Essen gab. Hier traf sich das ganze Hostel, wodurch eine tolle Atmosphere herrschte.                           Ueber dieses Hostel haben wir auch eine Tagestour nach Nimbim, einem bekannten  Hippie-Oertchen gebucht.                                        Zur Zeit der Hippi-Bewegung sind Hippies von ueberall zusammengekommen und haben sich hier ihr kleines Reich aufgebaut. Neben kleinen bunten Laedchen wird hier auf offener Strasse Cookies, Hanf, Hasch,... angeboten. Wenn man die richtige Bar betritt kann man im Hinterzimmerchen Hasch kaufen und gleich vor Ort testen. Nimbim besteht zwar nur aus einer Strasse, aber diese ist voller kaputter Leute.

Aber Byron Bays Nachtleben hat uns enttaeuscht.                           Kein Problem - hier in Surfers Paradise wird alles nachgeholt, denn das Nachtleben hier ist wie in Mallorca oder Loret de Mar.

Surfers Paradise ist ein riesiger Urlaubsort in den sogar die Australier selber zum Urlaub und Party machen kommen. Riesige Hotels, Souvenir-Laeden, lange weisse Straende, ... einfach wie im Urlaub! Hier haben wir auch schon wieder viele Reisende getroffen, die wir zuvor in Sydney, Byron Bay, ... kennengelernt hatten. So ein riesiger Kontinent, aber doch so klein.                                                                Momentan leben wir in einem ziemlich guenstigen Hostel indem jede Nacht action ist: 1. eine richtig blutige Schlaegerei direkt vor dem Hostel-Eingang. Das "Opfer" lag eine halbe Stunde bluteuberstroemt auf dem Boden bis endlich der Krankenwagen eintraf (ehrlich!!!).         2. Feueralarm mitten in der Nacht. Das ganze Hostel musste evakuiert werden um dann festzustellen, dass es ein Fehlalarm war.                   3.Am hellichten Tag wird unserer Zimmergenossin in der Kueche ihre Handtasche gestohlen. Inhalt: Kreditkarte, Bankkarte, Kamera, Handy, 700 au$ bar, ... und natuerlich der Zimmerschluessel. Somit hat nun auch der Dieb den Schluessel fuer unser Zimmer. Aber es gibt Schliessfaecher in die wir alles einschliessen koennen.                     Nun zu freudigeren Sachen: Das Wetter ist echt super. Wir gehen jeden Tag an den Strand und sind auch schon richtig schoen braun. Dieses Mal ohne zu verbrennen. Man merkt richtig je weiter man nach Norden kommt, desto waermer wird es.                                           Am Samstag haben wir bei einer Club-Tour mitgemacht. Wir wurden durch 5 Clubs gefuehrt, bekamen freien Eintritt, je ein Freigetraenk, Fingerfood und Partyspiele mit tollen Preisen. Voll motiviert haben auch wir bei einem Spiel mitgemacht und wie sollte es auch anders sein: WIR HABEN GEWONNEN und alle andern Tussen und Silikon-Pueppchen rausgeschmissen. Gut, ge?!  Gewonnen haben wir jeweils einen 30 au$ Gutschein fuer eine neueroeffnete -5C Eisbar, in der alles aus Eis ist (Stuehle, Tische, Bar,...).

---Achtung, passender Uebergang---

Wir liegen gerade am Strand doch irgendwie schieben sich gerade Wolken vor die Sonne und es wird kuehler. So machen wir uns jetzt auf den Weg zum Internetcafe (was hier voll teuer ist! ), um euch wieder Lesestoff zu geben.

Also machet's gut.

Bis bald (schon in ca. 4 Monaten! )!

See you later.

Alligator.

p.s.: Am Sonntag geht's nach Brisbane.

24.4.07 09:43


SYDNEY (2)

Hey Leute!

Na, wie gehts euch eigentlich? Lebt ihr noch? Wir haben schon eine weile nichts neues von euch gehoert. Naja ... ihr aber auch nicht von uns

Wir gruessen euch von Sydneys Fischmarkt! Hamburgs Fischmarkt haben wir ja damals leider nicht gesehen. Daher haben wir uns heute morgen aus dem bett gequaelt (samstagmorgen --> WOCHENENDE!!! ) um wenigstens den in sydney zu sehen.

Wir sitzen hier bei endlich mal wieder schoenem wetter am hafen und tanken ein wenig sonne. Dabei haben wir an unsere heimat gedacht und somit auch an einen neuen bericht. Da natuerlich immer was spontan laeuft wird heute auch mal auf fisch-einpack-papier geschrieben.

Hier auf dem fischmarkt kommen fischesser voll auf ihre kosten. Neben frischem fisch gibt es auch leckere menues zu kaufen. Wenn sich der hunger meldet und wir etwas in unserer preisklasse finden, werden auch wir uns ein menue goennen.

Auch sonst geht es uns ganz gut. Wir sind schwer am schaffen. Drei wochen haben wir schon hinter uns, eine weitere (die letzte) woche folgt und dann heisst es wieder: AB DIE POST nach NEWCASTLE ! Danach folgen BYRON-BAY, SURFERS PARADISE, ... wo die ostkuesten-party-meile und schoene straende auf uns warten. Jetzt muessen wir nur aufpassen, dass wir unser geld nicht schneller ausgeben, als wir es verdient haben. Aber keine panik! Wir haben bereits vorsichtsmassnahmen getroffen: Denn in Byron-Bay wird gecampt (ist um einiges billiger als ein hostel).

Zwei wochen sind seit unserem letzten bericht vergangen und trotz arbeiten war immer was los. Vielleicht habt ihr im fernsehen von dem geburtstag der HARBOUR-BRIDGE gehoert. Wir waren mitten drin. Harbour-Bridge und Opera-House bei nacht beleuchtet sind einfach sehenswert!

Beim verausgabten photo-shooting  haben wir zwei amis  kennengelernt, die piloten bei der airforce sind. Vom ersten moment an haben wir uns super mit ihnen verstanden, da wir den gleichen humor teilen und sie wie wir einfach nicht "normal" sind. Noch am selben abend haben sie uns fuer den naechsten tag zum dinner eingeladen. Und zwar nicht zu pasta oder pizza - nein - wir sassen in Darling-Harbour in einem feinen restaurant und assen ein 40au$ fillet-steak, dazu wein, champagner und leckeres dessert. mmmmhhh....

Schon im taxi haben sie uns die tuer aufgehalten und uns am tisch den stuhl bereit gestellt. Solche gentlemen sind uns noch nie begegnet!!! Sogar das taxi haben sie uns jedes mal gezahlt. Normalerweise laufen wir ja immer, aber sie haben auf ein taxi bestanden um sicher zu gehen, dass wir gut heimkommen. Jungs--nimmt euch ein beispiel!!!

Leider sind unsere piloten nicht zu der zeit in den usa, wenn wir dort sind, da sie momentan in japan stationiert sind. Doch ein angebot, sie in colorado zu besuchen steht. Freie unterkunft in den usa mit persoenlichem tour-guide -- wer wird sich das entgehen lassen?! 

Wie ihr seht haben wir bis jetzt immer glueck gehabt und nette leute kennengelernt. Genauso momentan in unserem 12-bett-zimmer. Von unserer stamm-backpacker-disco "The Gaff" haben wir sogar einen promoter unter uns, der uns immer mit essen- und trink-gutscheinen versorgt ( 4au$ fuer menue und getraenk). Letzten donnerstag war das komplette room nr.6 gemeinsam im gaff. Doch leider begleiten uns diese leute immer nur eine kurze zeit. Um diese zeit zu geniessen, werden auch unter der woche mal nur zwei stunden geschlafen, bis es wieder los zur arbeit geht. Auch mittagschlaf oder fruehes ins-bett-gehen ist in einem 12-bett-zimmer nicht drin, da immer jemand kommt und geht. Manchmal ist es anstrengend, aber andererseits hat man immer gesellschaft. Falls aber zufaellig mal aus unerklaerlichen gruenden das zimmer doch leer sein sollte und du dich ein wenig einsam fuehlst, kannst du immer noch auf kakerlaken hoffen...

So. Der hunger meldet sich und es ist zeit nach leckerem essen zu suchen - ganz nach unserem motto:

s beschde und s guenschdig'schde!

n' Gude!

 

see you later

alligator.

 

1.4.07 14:06


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