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Goodbye Australia ...

... and thank you for everything!

Nachdem uns das Perther Paar  (absolut liebenswuerdige Menschen mit einem Herz aus Gold und einem verwoehnten Schosshuendchen das alles darf) abgeholt hat, hat es uns nicht nur angeboten die Nacht bei ihnen zu verbringen, sondern luden uns auch auf eine 5-tages Trucktour ein. Natuerlich sagen wir dazu nicht nein. Denn neben einem Abenteuer bedeutete das fuer uns auch einiges an Geld zu sparen, da wir in dieser Zeit nur fuer unsere Verpflegung sorgen mussten. Doch selbst da wurde sehr oft fuer uns mitgesorgt.                                  Wir fuhren mit einem riesigen Truck den die Austraier "Roadtrain" nennen (53,5 m lang, 110 Tonnen schwer, 600 PS ) von Perth ueber Port Hedland an Broom vorbei nach Kunnunurra und zurueck. 6500 km haben wir insgesamt zurueckgelegt und somit auch einiges vom Westen Australiens gesehen. 40 Stunden non-stop bis nach Kunnunurra. Essen, schlafen und Fahrertausch fand alles waehrend der Fahrt statt. Gestoppt wurde nur fuer dringende Buschtoiletten. Im Hintern des Trucks befinden sich zwei Betten und es ist sehr komfortabel eingerichtet - sogar mit roten Samtpolstern. Man wird sanft in den Schlaf geruettelt.  In Kunnunurra verbrachten wir die Nacht ohne Geruettel und Geschuettel in dem Kuehlwagen. Warum Kuehlwagen? Sie boten uns an mit ihnen im Truck zu schlafen oder uns zwei "Matratzen" in den Anhaenger zu legen. Um ihnen nach 40 Stunden mal wieder Privatsphaere zu goennen haben wir uns fuer den Anhaenger entschieden. Leider wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass es der Kuehlwagen war. Als es Zeit fuers Bett war teilte uns unser Gastgeber mit, dass er SOGAR die Kuehlanlage im Kuehlwagen abgestellt habe und es bald waermer werden sollte. Dies war aber nicht der Fall. Somit verbrachten wir eine KUEHLE Nacht auf einer KUEHLEN Matratze eng aneinander geskuschelt im KUEHLWAGEN. Wieder eine Erfahrung von vielen die wir hier in Australien hatten und nicht missen wollten - egal ob gut oder schlecht. Nach diesem Abenteuer verbrachten wir noch zwei Naechte bei der Familie bevor sie wieder auf Tour und wir zurueck nach Perth-City gingen. Sie boten uns zwar an diese Tage allein in ihrem Haus zu wohnen doch wir wollten die letzten Tage in Australien noch einmal als richtige Backpacker erleben. So zogen wir in das absolut assigste Hostel das wir je hatten. Das schreiben wir zwar immer, aber dieses war auf unserem Hostel-Ranking ganz unten. Wir und vielleicht zwei andere in diesem Hostel waren wohl die einzigsten die nicht "auf Pille" waren. Das Hostel selbst sah aus wie eine Scheune, die Kueche war absolut wiederlich,... einfach eine Absteige.                                            Unseren allerletzten Abend verbrachten wir noch einmal bei der Familie da es ihnen sehr wichtig war und sie uns am naechsten Tag zum Flughafen bringen wollten. Von wegen letzte Nacht ... Auf dem Weg zum Flughafen bekamen wir einen Anruf von der Airline, dass unser Flug Verspaetung hat und wir somit unseren Anschlussflug von Melbourne nach Neuseeland verpassen. Dies wuerde bedeuten, dass wir erst am naechsten Tag nach Neuseeland fliegen koennten und somit unsere bereits gebuchte und bezahlte Tour in Neuseeland verpassen wuerden. SCHOCK! 400$ im Arsch. Waere doch gelacht wenn am Ende  noch eine richtige Scheisse passiert. Zum Glueck aber nicht. Wir konnten unsere Tour in Neuseeland auf den naechsten Tag verschieben und die Nacht verbrachten wir in Melbourne im CROWN PLAZA, einem 4.5 * Hotel - sponsored by Quantas. Eigentlich wollten wir ja als richtige Backpacker abschliessen, doch gegen eine solch luxurioese Nacht hatten wir natuerlich nichts. So schliefen wir nach sechs Monaten endlich mal wieder in einem richtig guten Bett und schlugen uns am naechsten Morgen beim tollsten Fruehstuecks-Buffet den Magen voll. Danach gings los zum Flughafen was endgueltig bedeutete, dass unsere sechsmonatige Reise in Australien zu Ende ist.

Eine unvergessliche Zeit.

Danke an die Fachhochschulen die uns letztes Jahr nicht haben wollten - somit haben sie uns naemlich indirekt diese Reise ermoeglicht.   

Es gab Hoehen und Tiefen - doch selbst die Tiefen waren eine Erfahrung und Bereicherung. Fruitpicken in Bundaberg war eine besondere Erfahrung: Selbst als uns alles weh tat,wir wirklich Schmerzen hatten und das Heimweh so present war kaempften wir uns durch da wir wussten wofuer wir es taten: Naemlich fuer unsere einmalige geile Zeit in Australien.

Wir moechten uns bei all den Menschen bedanken die wir in dieser Zeit kennengelernt haben, da sie dazu beigetragen haben, dass diese Zeit besonders und unvergesslich ist. Ein ganz herzliches Dankeschoen gilt vor allem den Menschen welche uns geholfen haben und fuer uns da waren: Frank und Hanni aus Melbourne, ein Australier in Byron bay, Tony aus Town 1770, Jacke der Filmtechniker aus Bowen, Karen und Berry aus Perth, ...

Diese Reise hat uns sehr gepraegt. Viel Faszinierendes, Aufregendes, Fremdes, Neues,... Wir haben gelernt die Dinge zu schaetzen, die zu Hause selbstverstaendlich sind ( z.B. frische, saubere Klamotten, Brot, ein eigenes Schlafzimmer, ein voller Kuehlschrank, duschen ohne Flip-Flops, Mamas gutes Essen,...)

Das groesste Dankeschoen gilt aber unseren Mamas, die uns geholfen haben einige Dinge zu Hause fuer uns zu regeln (z. B. die FH-Bewerbungen). Es tut so gut zu wissen, dass jemand da ist auf den man sich verlassen kann... Vielen Dank.

Die letzten sechs Monate sind ein besonderer Abschnitt in unserem Leben. Wir haben ihn genossen und werden ihn nie vergessen. Genauso wie wir auch unser zu Hause nie vergessen haben. Wir freuen uns schon darauf bald zu Hause ANZUKOMMEN - und auf euch. 

Doch erst werden noch Neuseeland und die USA gerockt. Ein allerletztes Mal aus downunder:

see ya later.

alligator.

Wusstet ihr dass...

... ein Truck-Fahrer fuer eine 5-Tagestour ein deutsches Monatsgehalt bekommt.

... hier Papageien, Kakadus und Flughunde herumfliegen wie bei uns Spatzten und Amseln

... so viele von Uebersee zum studieren kommen dass die Australier selbst kaum Studienplaetze haben

... die Soaps hier noch tausend mal schlechter sind als in Deutschland

...das Klopapier meist 0.5-lagig ist

... man hier beim Essen nie nachgeschoepft bekommt oder gar gefragt wird ob es denn genug sei

... die Asiaten auf billige Weise an die AUstralier ranmachen um die Staatsbuergerschaft/Aufenethaltsgenehmigung zu bekommen

... sich junge Australier schon mit 20 die eigene WOhnung oder ein eigenes Apartment kaufen

... jede ALtersklasse im Mc DOnald sitzt (von Baby bis Grossmutter)

... jeder zweite Australier absolut geile blaue Augen hat

... vierle Maedels schon mit 20 schwanger werden und smoit keine Uasbildung haben/ brauchen

... vielew Australier nach Deutschland kommen um auf das Oktoberfest zu gehen

...egal ob Auto, Truck oder Bus der MOtor laufen gelassen wird waehrend man "kur" etwas besorgt (10-20 min)

...

 

...

13.8.07 01:20
 


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