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Goodbye Australia ...

... and thank you for everything!

Nachdem uns das Perther Paar  (absolut liebenswuerdige Menschen mit einem Herz aus Gold und einem verwoehnten Schosshuendchen das alles darf) abgeholt hat, hat es uns nicht nur angeboten die Nacht bei ihnen zu verbringen, sondern luden uns auch auf eine 5-tages Trucktour ein. Natuerlich sagen wir dazu nicht nein. Denn neben einem Abenteuer bedeutete das fuer uns auch einiges an Geld zu sparen, da wir in dieser Zeit nur fuer unsere Verpflegung sorgen mussten. Doch selbst da wurde sehr oft fuer uns mitgesorgt.                                  Wir fuhren mit einem riesigen Truck den die Austraier "Roadtrain" nennen (53,5 m lang, 110 Tonnen schwer, 600 PS ) von Perth ueber Port Hedland an Broom vorbei nach Kunnunurra und zurueck. 6500 km haben wir insgesamt zurueckgelegt und somit auch einiges vom Westen Australiens gesehen. 40 Stunden non-stop bis nach Kunnunurra. Essen, schlafen und Fahrertausch fand alles waehrend der Fahrt statt. Gestoppt wurde nur fuer dringende Buschtoiletten. Im Hintern des Trucks befinden sich zwei Betten und es ist sehr komfortabel eingerichtet - sogar mit roten Samtpolstern. Man wird sanft in den Schlaf geruettelt.  In Kunnunurra verbrachten wir die Nacht ohne Geruettel und Geschuettel in dem Kuehlwagen. Warum Kuehlwagen? Sie boten uns an mit ihnen im Truck zu schlafen oder uns zwei "Matratzen" in den Anhaenger zu legen. Um ihnen nach 40 Stunden mal wieder Privatsphaere zu goennen haben wir uns fuer den Anhaenger entschieden. Leider wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass es der Kuehlwagen war. Als es Zeit fuers Bett war teilte uns unser Gastgeber mit, dass er SOGAR die Kuehlanlage im Kuehlwagen abgestellt habe und es bald waermer werden sollte. Dies war aber nicht der Fall. Somit verbrachten wir eine KUEHLE Nacht auf einer KUEHLEN Matratze eng aneinander geskuschelt im KUEHLWAGEN. Wieder eine Erfahrung von vielen die wir hier in Australien hatten und nicht missen wollten - egal ob gut oder schlecht. Nach diesem Abenteuer verbrachten wir noch zwei Naechte bei der Familie bevor sie wieder auf Tour und wir zurueck nach Perth-City gingen. Sie boten uns zwar an diese Tage allein in ihrem Haus zu wohnen doch wir wollten die letzten Tage in Australien noch einmal als richtige Backpacker erleben. So zogen wir in das absolut assigste Hostel das wir je hatten. Das schreiben wir zwar immer, aber dieses war auf unserem Hostel-Ranking ganz unten. Wir und vielleicht zwei andere in diesem Hostel waren wohl die einzigsten die nicht "auf Pille" waren. Das Hostel selbst sah aus wie eine Scheune, die Kueche war absolut wiederlich,... einfach eine Absteige.                                            Unseren allerletzten Abend verbrachten wir noch einmal bei der Familie da es ihnen sehr wichtig war und sie uns am naechsten Tag zum Flughafen bringen wollten. Von wegen letzte Nacht ... Auf dem Weg zum Flughafen bekamen wir einen Anruf von der Airline, dass unser Flug Verspaetung hat und wir somit unseren Anschlussflug von Melbourne nach Neuseeland verpassen. Dies wuerde bedeuten, dass wir erst am naechsten Tag nach Neuseeland fliegen koennten und somit unsere bereits gebuchte und bezahlte Tour in Neuseeland verpassen wuerden. SCHOCK! 400$ im Arsch. Waere doch gelacht wenn am Ende  noch eine richtige Scheisse passiert. Zum Glueck aber nicht. Wir konnten unsere Tour in Neuseeland auf den naechsten Tag verschieben und die Nacht verbrachten wir in Melbourne im CROWN PLAZA, einem 4.5 * Hotel - sponsored by Quantas. Eigentlich wollten wir ja als richtige Backpacker abschliessen, doch gegen eine solch luxurioese Nacht hatten wir natuerlich nichts. So schliefen wir nach sechs Monaten endlich mal wieder in einem richtig guten Bett und schlugen uns am naechsten Morgen beim tollsten Fruehstuecks-Buffet den Magen voll. Danach gings los zum Flughafen was endgueltig bedeutete, dass unsere sechsmonatige Reise in Australien zu Ende ist.

Eine unvergessliche Zeit.

Danke an die Fachhochschulen die uns letztes Jahr nicht haben wollten - somit haben sie uns naemlich indirekt diese Reise ermoeglicht.   

Es gab Hoehen und Tiefen - doch selbst die Tiefen waren eine Erfahrung und Bereicherung. Fruitpicken in Bundaberg war eine besondere Erfahrung: Selbst als uns alles weh tat,wir wirklich Schmerzen hatten und das Heimweh so present war kaempften wir uns durch da wir wussten wofuer wir es taten: Naemlich fuer unsere einmalige geile Zeit in Australien.

Wir moechten uns bei all den Menschen bedanken die wir in dieser Zeit kennengelernt haben, da sie dazu beigetragen haben, dass diese Zeit besonders und unvergesslich ist. Ein ganz herzliches Dankeschoen gilt vor allem den Menschen welche uns geholfen haben und fuer uns da waren: Frank und Hanni aus Melbourne, ein Australier in Byron bay, Tony aus Town 1770, Jacke der Filmtechniker aus Bowen, Karen und Berry aus Perth, ...

Diese Reise hat uns sehr gepraegt. Viel Faszinierendes, Aufregendes, Fremdes, Neues,... Wir haben gelernt die Dinge zu schaetzen, die zu Hause selbstverstaendlich sind ( z.B. frische, saubere Klamotten, Brot, ein eigenes Schlafzimmer, ein voller Kuehlschrank, duschen ohne Flip-Flops, Mamas gutes Essen,...)

Das groesste Dankeschoen gilt aber unseren Mamas, die uns geholfen haben einige Dinge zu Hause fuer uns zu regeln (z. B. die FH-Bewerbungen). Es tut so gut zu wissen, dass jemand da ist auf den man sich verlassen kann... Vielen Dank.

Die letzten sechs Monate sind ein besonderer Abschnitt in unserem Leben. Wir haben ihn genossen und werden ihn nie vergessen. Genauso wie wir auch unser zu Hause nie vergessen haben. Wir freuen uns schon darauf bald zu Hause ANZUKOMMEN - und auf euch. 

Doch erst werden noch Neuseeland und die USA gerockt. Ein allerletztes Mal aus downunder:

see ya later.

alligator.

Wusstet ihr dass...

... ein Truck-Fahrer fuer eine 5-Tagestour ein deutsches Monatsgehalt bekommt.

... hier Papageien, Kakadus und Flughunde herumfliegen wie bei uns Spatzten und Amseln

... so viele von Uebersee zum studieren kommen dass die Australier selbst kaum Studienplaetze haben

... die Soaps hier noch tausend mal schlechter sind als in Deutschland

...das Klopapier meist 0.5-lagig ist

... man hier beim Essen nie nachgeschoepft bekommt oder gar gefragt wird ob es denn genug sei

... die Asiaten auf billige Weise an die AUstralier ranmachen um die Staatsbuergerschaft/Aufenethaltsgenehmigung zu bekommen

... sich junge Australier schon mit 20 die eigene WOhnung oder ein eigenes Apartment kaufen

... jede ALtersklasse im Mc DOnald sitzt (von Baby bis Grossmutter)

... jeder zweite Australier absolut geile blaue Augen hat

... vierle Maedels schon mit 20 schwanger werden und smoit keine Uasbildung haben/ brauchen

... vielew Australier nach Deutschland kommen um auf das Oktoberfest zu gehen

...egal ob Auto, Truck oder Bus der MOtor laufen gelassen wird waehrend man "kur" etwas besorgt (10-20 min)

...

 

...

13.8.07 01:20


Auckland, Bay of Island, Cape Reinga

...und die Grippe

In Auckland auf der Nordinsel angekommen ging es dann am naechsten Morgen auf unsere Tour Richtung Norden. Schon auf dem Weg nach Paihia ( Bay of Island) konnten wir den Unterschied zwischen Neuseelands und Australiens Landschaft sehen. Neuseeland ist sehr gruen, uebersaet mit Wiesen und Schafen (wusstet ihr, dass Neuseeland mehr Schafe als Menschen hat? maeeeeeeeeh. haha.).In Paihia (Bay of Island) angekommen checkten wir in ein wunderschoenes Hostel ein bevor es auf eine vierstuendige Bootstour mit Delphinen ging. Schwimmen durften wir auf Grund der Wetterverhaeltnisse und den Delphinbabys leider nicht mit ihnen, aber trotzdem haben wir sie hautnah erlebt. Echt tolle Tiere. Nebenbei sahen wir auch Bay of Island und machten einen Stop auf einer der Inseln. Sie sind echt traumhaft und es herrscht eine unglaubliche Stille.

Tag 2 ging es dann nach Cape Reinga, dem noerdlichsten Punkt Neuseeland, an dem sich die beiden Weltmeere treffen. Auf dem Weg dorthin fuhren wir ueber den "9th-Mile-Beach" und waren Sandboarden. Echt cool! Big fun! (An dieser Stelle muessen wir auch erwaehnen, dass wir das bereits auf Kangaroo Island gemacht haben aber vergassen es im Bericht zu erwaehnen. )

Die naechsten zwei Tage unseres Trips standen uns in Paihia frei zur Verfuegung. Sehr praktisch, da wir diese nutzen konnten unsere Grippe auszukurieren. Caro hatte so hohes Fieber, dass sie Antibiotika nahm da wir Angst hatten, dass sie nicht in die USA fliegen koennte. Selbst an heissen Wadenwickel hat sich Veronique versucht. Tatsaechlich ging es dann zwei Tage spater halb gesund in den Flieger.

Somit hatten wir einen kurzen Eindruck von Neuseeland.

Fazit: Auckland ist trist und grau aber den Rest der Landschaft den wir sehen konnten macht Lust auf mehr! Eines Tages kommen wir vielleicht wieder.

See ya later.

alligator.

oder einfach: maeeeeeeeeeeh.

13.8.07 01:42


Los Angeles

Wieder ein Stueck naeher an der Heimat geht nun die Reise zu dritt weiter. Recht spontan hat sich Steffi uns angeschlossen was bedeutet, dass die USA nun zu dritt gerockt werden.

In LA abends angekommen haben wir erst ein paar Stunden geschlafen um uns dann den Hollywood-Boulevard anzusehen, welcher genau vor unserer Haustuer war. Wenn wir das Hostel verliessen standen wir schon auf dem Walk of Fame und sogar Will Smith drehte zu diesem Zeitpunkt einen Film gegenueber von unserem Hostel. Durch die Zeitumstellung waren wir ein wenig verwirrt. Wir hatten uns schon gewundert warum hier schon um halb 10 total betrunkene Leute herumstuerzen und so wenig auf dem Boulevard los ist. ALs wir zurueck ins Hostel kamen war die Eingangstuer schon verschlossen. Als der Nachtportier uns oeffnete und uns mitteilte, dass schon halb drei Nachts ist, wurde uns bewusst, dass wir unsere Uhren falsch gestellt und einen Jetlag hatten.

Fuer den naechsten Tag nahmen wir uns vor LA auf eigene Faust zu erkunden. So ging es mit der Metro nach Downtown und von dort aus zu Fuss in all die andern Stadtteile: Historical Downtown, Little Tokyo, Chinatown und Southpark. Zwischendurch kamen wir durch Zufall am Gericht vorbei. Diese Chance nutzten wir um einen Einblick in eine amerikanische Verhandlung zu bekommen. Leider war diese nicht sehr interessant, da es "nur" um orientaliche, gefaelschte Teppiche ging. Daher haben wir nach 10 Minuten den Saal wieder verlassen. Und wir sagen euch: Der Richter waere am liebsten mit uns gegangen, denn er schien ebenso gelangweilt wie wir.

Tag zwei ging es nach Beverly Hills zu Prada, Gucci und co. auf den Rodeo Drive wo die Reichen und Schoenen einkaufen. Die Autos hier sind noch nobler als die, die wir schon vom Hollywood Boulevard kennen. Von Hammer, Porsche, Maibach ueber Ferrari bis zu Stretch-Limousinen war alles dabei. Ob ein Promi an uns vorbeigeduest ist wissen wri nicht, da auch so manche Reiche einfach mal am Wochenende fuer ein paar Stunden eine Limousine mieten. Danach ging es weiter zum nahegelegenen Santa Monica. Es ist ein echt schoenes Plaetzchen an dem wir uns einige Stunden mit spazieren gehen, ueber die Einkaufspromenade schlendern und am Strand verweilt haben.

Da wir die ersten Tage absolutes Powersightseeing hatten und wir vom vielen Laufen und dem fruehen Aufstehen geschlaucht waren haben wir uns den Hollywood Boulevard bei Tag angesehen bevor es dann in den Exposition Park ging in welchem sich viele Museen, das Colloseum, die Sportarena und der Rosengarten befinden. Der Rosengarten war sehr besonders, denn er bestand aus in Vierecken angelegten Rosenbueschen. Sehr kreativ. Geht da bei uns nicht mehr? Da uns der Rosengarten mit seiner Pracht so dermassen ueberfordert hat entschieden wir uns fuer das Mittagessen im Mc Donalds. Habt ihr es schon geschafft ueber drei Stunden im Mc Donalds zu verbringen? Wir schon. Und haette das Museum in welchem sich der Mc Donalds befand nicht geschlossen waere es sicher noch laegner gegangen. Aber es war einfach schoen mal wieder ausgiebig zu quatschen und die refill-drinks zu geniessen. Auf dem Weg zum Bus haben wir zufaellig noch eine amerikanische Hochzeit miterlebt. Sehr stilvoll jedoch oeffentlich. Anscheinaend macht es Amerikanern nichts aus wenn bei privaten Anlaessen auch die Oeffentlichkeit teilnimmt. Da wir recht spaet dran waren fuhr kein Bus mehr in unsere Richtung. Daher mussten wir einen anderen Bus nehmen um im Ghetto ( in dem man nach 20 Uhr als Weisse nicht mehr sein sollte ) in die Metro umzusteigen. Schon im Bus fiel uns auf, dass wir die einzigen Weissen waren. Auch in der Metro hat eine farbige Maedchen-Gang mit Tanz- , Gesangs- und Tabledance-Einlagen die ganze Metro unterhalten. Das Durchschnittsalter der Maedchen war etwa 12 oder 13. So nahm dieser Tag ein sehr lustiges und actionreiches Ende.

Fuer unseren letzten Tag haben wir eine gefuehrte LA-Tagestour gebucht. Zuerst ging es zum Venice-Beach und danach zum Santa-Monica-Beach wo auch Baywatch gedreht wurde. Vor lauter lauter hatten wir leider fuer diesen Tag unseren knappen roten Badeanzug und die Rettungsboje vergessen. Ach wie schade... Danach ging es nach Beverly Hills und zu einem mexikanischen Fest in Downtown bevor wir zum einstuendigen Lunch auf dem Hollywood Boulevard Pause machten. Gestaerkt ging es weiter in die Hollywood-Hills (wo die Promis wohnen), von wo aus wir das bekannte Hollywood-Zeichen relativ nahe gesehen haben. Auf der Fahrt durch die Hollywood-Hills zeigte uns unser Tour-Guide wo Justine und Britney, Leonardo di Caprio, Cheer, Jenifer Lopez, John Travolta,... gelebt haben oder leben und einen Sommersitz von George Bush sowie den Drehplatz von der Serie "Prinz von Bel Air". Ueber den Sunshine Boulevard auf dem sich abends die Partypeople treffen, unter anderem Paris Hilton (auch wo sie wohnt wissen wir, sollte jemand an der Adresse interessiert sein bitte melden, ueber den Verkaufspreis kann man verhandeln ) und Britney, ging es dann zurueck zum Hollywood-Boulevard wo die Tour endete. Noch einmal die Action auf dem Hollywood-Boulevard elrebt bevor es dann ins Bett ging.

 

FAZIT: LA ist sehr aufregend. Auch wegen den Stars, Filmen und  Filmkulissen die wir wiedererkannt haben und vielleicht auch einfach weil es nunmal die USA ist.

31.8.07 06:16


New York

Da wir unterschiedliche Fluege hatten und Steffis Flug vier Stunden Verspaetung hatte, verbrachten wir den ersten Nachmittag / Abend am Flughafen mit warten. Somit kamen wir erst um Mitternacht im Hostel an. Geschlaucht vom Powersightseeing in LA und dem Flug ging es direkt ins Bett. Doch von ausschlafen war keine Rede, denn auch in New York hatten wir nur vier volle Tage die wir nutzen wollten. So wurde um neun Uhr aufgestanden um noch was von dem tollen Fruehstueck zu haben (Muffins, Bagels, Cornflakes, ...). So ein gutes Fruehstueck hatten wir noch nie in einem Hostel.                                                Mit vollgeschlagenem Magen ging es danach auch gleich auf Tour. Fuer diesen Tag stand Manhattan auf dem Programm. Mit Hilfe eines vorgegebenen Rundgangs aus einem Reisefuehrer sahen wir einige Spots von Manhatten. Unter anderem das Chrysler-Building, das Rockefeller-Center, den Time-Square und co.

Am naechsten Tag wartete auf uns das ehemalige World-Trade Center, die Freiheitsstatue und das Empire State Building. Wir starteten mit dem World-Trade-Center welches wir vielleicht als letztes fuer diesen Tag haetten waehlen sollen, denn es hat uns sehr bewegt. In der naheliegenden Kapelle wurde eine Gedenkstaette errichtet, welche wir besucht haben. Danach haben wir noch lange geredet und spekuliert. Alles einfach unglaublich!                                                              Die Freiheitsstatue sahen wir von einer kostenlosen Faehre aus recht nah. Wir stellten fest, dass sie eigentlich gar nicht so gross ist wie sie scheint.                                                                                       Zum Abschluss von diesem Tag genossen wir New York im Sonnenuntergang hoch oben auf dem Empire State Building. Da Powersightseeing bei uns auf Powersightseeing ist, kamen wir heut wieder erst gegen Mitternacht ins Hostel.

Wie auch in anderen Staedten wollten wir in New York Chinatown sehen. Da Little Italy und Soho auf dem Weg lagen liessen wir uns das auch nicht entgehen. Soho, der ehemalige Kuenstler-District besteht noch aus vielen schoenen alten Gebaeuden und einer grossen Hauptstrasse mit vielen kleinen Ramschlaeden in denen auch wir Prada-Taschen und Rolex-Uhren in unserer Preisklasse fanden.                                     Nachmittags spazierten wir ueber die Brooklyn-Bridge nach Brooklyn. Da wir auch heute alles zu Fuss abgelaufen sind haben wir dort nur noch kurz etwas gegessen bevor es dann mit der Metro zurueck zum Hostel ging. Somit hatten wir nur einen kurzen Eindruck von Brooklyn. Aber es geht in der kurzen Zeit ja nicht alles.

An unserem letzten Tag ging es nochmal auf den Time-Square um durch die Laeden zu schlendern und Mitbringsel zu kaufen. Unser Powermitbringselshopper und Turbopostkartenschreiber Steffi ist nicht so leicht zu toppen!                                                                  Eigentlich wollten wir danach noch in den Central-Park (wo an diesem Abend Paul van Dyke auflegte) doch leider fing es an zu regnen und somit verbrachten wir einen lustigen und relaxten Abend im Hostel.

 

FAZIT: New Yorks Hot-Spots live zu erleben und selbst davor zu stehen ist verdammt aufregend da man es zuvor nur aus dem Fernsehen kannte. Allein vor dem ehemaligen World Trade Center zu stehen ist ein unbeschreibliches Gefuehl.

10 Tage Power Sightseeing sind nun rum. Es waren aufregende und geile Tage, doch durch die Zeitknappheit sehr vollgestopft. Unsere Berichte sind daher sehr trocken da wir immer einen geplanten Tagesablauf hatten und abends nur noch ins Bett gefallen sind.  Trocken soll nicht bedeuten, dass es langweilig war - im Gegenteil: Wir hatten immer unseren Spass. Nach Australien waren solche klar struckturierten Tage wieder etwas neues fuer uns, denn wenn wir nicht gerade gearbeitet haben, haben wir vor uns hingelebt und sind alles relaxt angegangen.

31.8.07 07:18


Miami

Tja. Beinahe haette Steffi Miami alleine geniessen muessen, denn wir zwei Helden hatten den Flug von New York nach Miami verpasst. Ausgerechnet dieser Flug, welchen wir nicht confirmd hatten, startete eine halbe Stunde zu frueh. Ohne uns! Ihr haettet mal sehen muessen wie wir zwei fix und fertig am Flughafen standen. Da wir ein "FLy-around-the-world-Ticket" haben verfallen alle nachfolgenden Fluege, sobald man einen nicht antritt oder verpasst. Somit waere unser Heimflug verloren. PANIK! Wir spielten schon mit dem Gedanken einen Direktflug von New York nach Frankfurt zu kaufen. Doch selbst fuer das haette unser Geld wahrscheinlich nicht mehr gereicht. So - was jetzt? Das absolut unfreundliche Flughafenpersonal hat uns nicht gerade aufgebaut. Auf unsere verzweifelte Frage was wir denn jetzt machen sollen, bekamen wir nur die kalte Antwort: "Stellt euch in die naechste Check-in-Reihe und wartet bis ihr dran kommt. Euer Flug ist eh weg." Nach einer halben Stunde schweissgebadet in der Schlange kamen wir aufgeloest zu einem Angestellten, der zu unserem Erstaunen sehr nett war. Er erklaerte uns, dass wir nun auf Standby fuer die naechsten Fluege nach Miami stehen und sobald jemand diesen Flug nicht antritt nachgerueckt werden. Doch leider standen schon 40 weitere auf der Standby-Liste fuer den naechsten Flug. So haette es auch ein bis zwei Tage dauern koennen bis wir nach Miami fliegen koennten. Doch wie wir feststellten hatte der Angestellte Mitleid mit uns und hat uns mit dem Vermerk "Prioritaet" auf die Liste gesetzt. Wir konnten es kaum glauben aber es ging schon mit dem naechsten Flieger nach Miami. Lustigerweise mit Steffis Flug. Auch unser Heimflug ist nicht verloren, da wir ausgerechnet den Flug von New York nach Miami zum "Fly-around-the-world-Ticket" dazugekauft hatten. Somit ein unabhaengiger Flug. Puh! Wir koennen es nicht fassen, dass wir wirklich immer Dussel haben. Wahrschienlich sind es all unsere Schutzengel und die vielen Gebete von zu Hause.

Durch Steffis Connections hatten wir das Glueck und konnten in Miami bei einer Familie wohnen. Wir wurden direkt vom Flughafen abgeholt und zur Begruessung gleich zum Essen ausgefuehrt. Erst spaet abends sahen wir den Luxus in welchem wir die naechste Zeit verbringen wuerden. Unsere Gastgeber wohnen in einem typischen Ami-Haus wie man es aus dem Fernsehen kennt. Sie leben in einer Community (Gemeinschaft), sprich ein geschlossenes Wohngebiet in das man nur mit Bewohnerausweis Zutritt hat. Jeder Garten ist absolut akurat gepflegt und es gibt ein Gemeinschaftsclubhaus mit Fitnessstudio, Schwimmbad, Tennisplatz und Basketballplatz zu welchen nun auch wir Zutritt hatten. Ihr Haus selbst ist fuer uns wie eine kleine Villa mit Pool und Blick auf den See. In Gedanken sahen wir uns schon am Sonntag am Pool relaxen. Doch statt den Tag am Pool zu verbringen waren wir in den Everglades wo wir mit einem "Airboat" ueber das Wasser duesten. Da es an diesem Tag sehr heiss war sahen wir nur einen kleinen Baby-Alligator der wahrschienlich noch nicht wusste, dass man sich bei diesem Wetter in den Schlamm eingraebt um sich vor der Sonne zu schuetzen. Doch nach unserem Trip sahen wir noch einige Alligatoren bei einer Show. Selbst halten durften wir einen vier Jahre alten Alligator, der etwa einen knappen Meter gross war. Abends ging es noch in das Hard-Rock-Casino. Von wegen 21! Wir konnten ohne Probleme durchlaufen und uns alles ansehen. So waren wir sogar in den USA in einem Casino (wenn es in Australien schon nicht geklappt hat).

Am Montag verbrachten wir dann unseren ersten relaxten Tag am Pool und waren sogar im Fitnesstsudio bis es dann abends in ein nahegelegenes Einkaufszentrum ging. Da unsere Gastgeberin am Dienstag Urlaub hatte fuhr sie mit uns zum ersten Mal zum Strand, und zwar nach Fort Lauderdale. So haben wir den tag mit braeunen am Strand verbracht und sind abends die Fort-Lauderdaler Promenade entlanggeschlendert. Die naechsten Tage verbrachten wir komplett am Pool und im Fitnessstudio. Am Freitag buchten wir unseren dreitaegigen Trip ins Disney World nach Orlando und danach ging es in eine riesige Outlet-mall zum shoppen. Vielleicht haetten wir uns auch einen zweiten Backpack kaufen sollen.

Kennt ihr Key-West? Sie ist eine von vielen Inseln ("Keys" welche der suedlichste Punkt Floridas und nur 90 Meilen von Kuba entfernt sind. Echt ein schoenes Inselchen auf dem wir auch mehr als nur einen Tag haetten verbringen koennen. Am Sonntag ging es noch einmal an den Strand, dieses Mal anch South-Beach was fuer seine Haeuser im Art-Deco-Stil bekannt ist. Bevor wir Montag-Nacht nach Orlando fuhren verbrachten wir noch den Tag am Pool und mit restliche Souveniers einkaufen. So wurde nichts mehr aus schlafen bevor es um 1 Uhr nachts in den Bus ging. Da wir morgends in Disney-World ankamen ging es gleich ohne schlafen in den Park. Disney World hatte 4 Parks zu bieten welche wir in diesen zwei tagen natuerlich durchhaben wollten. So hiess es zwei Tage Power-Programm! Den ersten tag verbrachten wir im Magic Kingdom, dem zu Hause von Mickey, Donald und co. Gluecklicherweise war an diesem tag das MGM-Studio bis um ein Uhr nachts auf und somit nutzten wir das bis zum Ende. Fast ohne Schlaf nahezu 17 Stunden auf den Beinen hielt uns nicht davon ab am naechsten Morgen um 8 Uhr aufzustehen um Epcot (das Zukunftsland) und Animal Kingdom (das Reich der Tiere) zu erleben. Geschlafen haben wir in einem Walt-Disney-Resort mit zwei Pools. Das Resort war ganz unter dem Motto "Musik" mit Noten, Musikinstrumenten und sehr farbenfroh gestaltet.

WOW!  Das waren lange, lustige, aufregende und geile tage. Im MGM-Studio sind wir die zwei geilsten Achterbahnen ueberhaupt gefahren und haben super Shows gesehen. Das tolle an den Walt Disney Parks ist, dass sie alle Sinne mit einbeziehen. Zum Beispiel bei den 3D-Kinos riecht man den Kuchen, spuert man das Wasser, hoert man Stimmen genau hinter sich,... Hier ist fuer jeden etwas dabei - von Klein bis Gross. Der Trip hat sich auf jeden Fall gelohnt. Unser Europa-Park ist nichts dagegen. Wir haetten da schon ein paar Verbesserungsvorschlaege. Abgeschlossen haben wir diesen Trip mit unserem letzten Morgen am Pool bevor es dann wieder fuenf Stunden mit dem Bus nach Miami ging. Unseren letzten Abend nutzten wir noch einmal um bei unseren Gastgebern nachts im Pool zu schwimmen.

Denn heute verlassen wir schon die sonnige USA -- aber nicht ohne die letzten Sonnenstrahlen am Pool noch einmal einzufangen.

Somit fuegen wir auch diese Familie zu unserer Liste, die wir schon in Australien begonnen haben. Sie gehoren zu denjenigen die fuer uns besonders sind.

Vielen Dank Joselyn und Juergen!

So. Nun noch eine Weile an den Pool, dann packen und danach ab in den Flieger nach ..................

ach was wir euch noch sagen wollten:

 

 Eigentlich wuerde ja morgen unser 7-monatiger Trip enden. Doch ihr kennt doch das Motto unserer Reise:

"ALLES MITNEHMEN WAS GEHT!"

Deshalb nutzten wir die Chance und dehnen unseren Stopover in

London

um ein paar Tage aus. Somit koennen wir auch diesen Stop unserer Reiseliste hinzufuegen.

31.8.07 18:20





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